Aktuelle Meldungen

Hier sind die aktuellen Meldungen.

Projekt "Stromspar-check" für einkommensschwache Haushalte

Infoveranstaltung des Caritasverbandes für den Landkreis Peine e.V.  im Rathaus der Gemeinde Edemissen am Mittwoch, den 24. April 2013 um 18.30 Uhr

Der Caritasverband Peine führt seit November 2009 den “Stromspar – check“ für einkommensschwache Haushalte durch.

Der „Stromspar – check“ hat das Ziel,  das einkommensschwache Haushalte  durch eine Reduzierung des Stromverbrauchs mehr Geld für das tägliche Leben zur Verfügung haben. Die ebenfalls angestrebte Reduzierung der Wasserkosten soll auch die öffentlichen Haushalte entlasten. Hinzu kommt die notwendige Entlastung der Umwelt.

Die Einsparungen werden durch den kostenlosen Einbau von Strom- und Wassersparartikeln erreicht, die die gewohnte Lebensqualität nicht beeinträchtigen soll. Das Sortiment der Artikel umfasst: Energiesparleuchten, abschaltbare Steckerleisten, Duschköpfe, Perlatoren etc. Je nach Größe des Haushalts wird ein Gesamtwert an Artikeln von ca.60,00 € kostenlos eingebaut.

Derzeit sind sechs qualifizierte und beim Caritasverband angestellte Fachkräfte im Einsatz. Berechtigt für den „Stromspar – check“ sind Haushalte, die im Leistungsbezug sind: ALG II, Wohngeld und Grundsicherung im Alter.

Der Ablauf des „Stromspar – checks“ in der Privatwohnung vollzieht sich in zwei Schritten:

Nach der Terminvereinbarung erfolgt bei einem Erstbesuch von zwei Mitarbeitern eine Bestandsaufnahme des Strom- und Wasserverbrauchs in der Wohnung. Danach werden im Büro die Empfehlungen für den Einbau von Strom- und Wassersparartikel durch Einbeziehung eines Energieberaters festgelegt.  Im Zweitbesuch werden die ausgewählten Artikel mit dem für den Haushalt höchsten Wirkungsgrad vor Ort eingebaut. Für die Privathaushalte können dadurch Einsparungen von bis zu 100,00 € pro Jahr erzielt werden. In Zeiten steigender Energiekosten ist dies eine gute Möglichkeit, das schmale Haushaltsbudget aufzubessern. Hinzu kommt die Möglichkeit für die teilnehmenden Haushalte an der zum Sommer beginnenden geförderten „Kühlschrankaustauschaktion“ teilzunehmen. Ein weiteres Argument zur Teilnahme.

Die Aktion Stromspar-Check ist eine gemeinsame Aktion des Caritasverbandes und der Energie- und Klimaschutzagentur. Der Landkreis Peine ist einer von 100 bundesweiten Standorten, die über das Bundesumweltministerium gefördert werden. Berechtigte und interessierte  Haushalte können sich an das Büro des „Stromspar – check“ in Trägerschaft des Caritasverbandes wenden, um einen Termin zu vereinbaren. Das Büro ist täglich von 8.00 – 16.00 Uhr (Freitags bis 13.00 Uhr) besetzt und erreichbar in Peine unter der Rufnummer:0 5171 / 294 83 75

Stromspar-Check; Caritasverband für den Landkreis Peine e. V.; 
Braunschweiger Straße 56 ; 31226 Peine; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Energieversorgung Peiner Land

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Die Energieversorgung Peiner Land AöR (EnPL) ist eine kommunale Anstalt des öffentlichen Rechts und hat ihren Sitz in Ilsede. Hinter der EnPL stehen die Gemeinden Edemissen, Hohenhameln, Ilsede, Lengede und Wendeburg, die die Anstalt 2010 gegründet haben.

Die sechs Gemeinden haben die Anstalt errichtet, um die Konzessionen für die Strom- und Gasnetze in ihren jeweiligen Gemeindegebieten gemeinsam ausschreiben zu können. In einem zweiten Schritt war vorgesehen, zusammen mit dem Bestbieter eine Gesellschaft zum Betrieb der Netze zu gründen. Gewinner der Ausschreibung war die Bietergemeinschaft Stadtwerke Peine und EVI Energieversorgung Hildesheim. Weitere Informationen zu der Energieversorgung Peiner Land lesen Sie hier.

 

Online-Befragung zu Klimawandel und steigenden Hochwasserrisiken

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Wenn es um Klimawandel und steigende Hochwasserrisiken geht, wird zunehmend eine stärkere Einbeziehung des Bürgers gefordert. Wer könnte dazu besser Auskunft geben als die Betroffenen selbst, die Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens.  Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) lädt in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover zu einer Online-Bürgerbefragung ein: „Bürger mit ins Boot holen – aber wie?“.

Ziel der gemeinsamen Befragung ist es, das derzeitige Bewusstsein für Klimawandel und Hochwasserrisiko zu erfassen und ein Meinungsbild einzufangen, wie die niedersächsische Bevölkerung zukünftig informiert und beteiligt werden möchte.    Helfen Sie uns mit Ihrer Teilnahme in unserem Bestreben, das Informations- und Beteiligungsangebot zum Thema Klimawandel und Hochwasserrisiko in Niedersachsen und speziell in Ihrer Region zu optimieren.

Die Beantwortung der Fragen dauert nur 10 bis 15 Minuten. 10 Teilnehmer – ausgelost nach dem Zufallsprinzip – gewinnen ein Überraschungsset. Die Befragung läuft bis zum 11. März. 

Link zur Umfrage

Der NLWKN ist Teil des Forschungsverbundes KLIFF („Klimafolgenforschung in Niedersachsen“). Im Rahmen dessen setzt sich der NLWKN im KLIFWA-Projekt mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserverfügbarkeit, Hochwasserrisiko und Gewässerbelastung  auseinander und sucht  gezielt nach Verbesserungsmöglichkeiten von Kommunikationsstrategien in Niedersachsen (für weitere Informationen siehe: KLIFF, KLIFWA). Zeitgleich entwickelt die Landeshauptstadt Hannover im Rahmen des EU-Interreg-Projekts MARE lokale Anpassungsmaßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserrisikomanagements (für weitere Informationen siehe: MARE, Hochwasserschutz Hannover).

Eintragung in das Gewerberegister

Einige Firmen in der Gemeinde Edemissen erhielten Anschreiben der Fa. GWE GmbH-Gewerbeauskunft Zentrale, Düsseldorf. Wir weisen aus gegebenem Anlass darauf hin, dass es sich hierbei nicht um eine öffentlich rechtliche Eintragung in das Gewerberegister der Gemeinde Edemissen handelt! Eine gesetzliche Pflicht zur Eintragung in das o. g. Register besteht nicht. Die Eintragung bei der o.g. Gewerbeauskunft ist kostenpflichtig.

Jahreswechsel 2011

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 Das Jahr 2011 ging viel zu schnell zu Ende. Ich hoffe, dass Sie eine ruhige und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit verlebt haben. Es ist guter alter Brauch, dass zum Jahreswechsel Rückschau auf die Ereignisse des vergangenen Jahres gehalten wird. Diese Tradition will ich auch in diesem Jahr fortsetzen mit einem Ausblick auf das kommende Jahr verbinden. Die Themen „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ sowie die frühkindliche Bildung standen in den letzten Jahren im Fokus der politischen Arbeit.

Auch im Jahr 2011 wurde erfolgreich an diesem Thema gearbeitet und der vorerst letzte Baustein verwirklicht. Mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 wurde – als erste Gemeinde im Landkreis Peine - der Ganztagsschulbetrieb flächendeckend an allen vier Grundschulen der Gemeinde Edemissen aufgenommen. Als Kooperationspartner für diese Aufgabe konnte der „Paritätische Braunschweig“ gewonnen werden. Bereits zum Start des Ganztagsschulbetriebes wurde dieses Angebot von mehr als einem Drittel der Schüler angenommen.

Inzwischen kristallisierte sich heraus, dass weitere Sorgeberechtigte Interesse an der Ganztagsschule haben. Dieser Bedarf wird in Zusammenarbeit mit den Schulen festgestellt mit dem Ziel, den Ganztagsschulbetrieb zum nächsten Schulhalbjahr bedarfsgerecht zu erweitern. Dieses für die Schüler kostenfreie Angebot wird von der Gemeinde Edemissen mit jährlich etwa 300.000 Euro unterstützt. Ein sehr bewegtes Thema war im Jahr 2011 der DSL-Ausbau in der Gemeinde Edemissen. Viele Ortschaften im Gemeindegebiet galten bei der Breitbandinfrastruktur als unterversorgt. Inzwischen ist es gelungen, fast alle Versorgungslücken zu schließen und die unterversorgten Ortschaften an das schnelle DSL-Netz anzuschließen.  

Im abgelaufenen Jahr wurden die Ortschaften Alvesse, Eddesse und Voigtholz-Ahlemissen versorgt. Für das Jahr 2012 liegt eine Ausbauzusage eines Telekommunikationsanbieters für die Ortschaften Rietze, Wehnsen und Wipshausen vor. Für Klein Eddesse ist ein Förderantrag beim Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung (ML) gestellt worden, welches den Breitbandausbau im ländlichen Raum fördert, sofern ein wirtschaftlicher Ausbau ohne Zuschuss nicht möglich ist.

Die Baugrundstücke in der Gemeinde Edemissen erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Im Baugebiet „Großer Hoop“ in Abbensen sind 21 Baugrundstücke an private Bauherrn verkauft und überwiegend bebaut. Die Einwohnerstruktur dort belegt, dass das Baugebiet sowohl bei Abbenser und Edemisser Bürgern als auch bei Auswärtigen beliebt ist. Mit der Eröffnung des Einkaufsmarktes wurde auch die gewerbliche Entwicklung auf der Mischgebietsfläche vorangetrieben. Auf Grund der guten Bauentwicklung kann die Gemeinde die Straßen im Baugebiet bereits 2012 endgültig ausbauen.
Die gemeindlichen Grundstücke im Baugebiet Twerkamp II in Mödesse sind vollständig verkauft. In Oedesse „Ehrenkamp“ wurde in diesem Jahr die Straße endgültig ausgebaut. Dort stehen noch zehn Baugrundstücke außerhalb der Mischgebietsfläche  zur Verfügung. Stetige Grundstücksreservierungen belegen nach wie vor das Interesse an diesem Baugebiet. 

Mit großem Engagement wurde in 2011 die Planung des Altdorfes in Edemissen sowohl auf Dorferneuerungs- als auch auf Bebauungsplanebene vorangetrieben. Erste Dorferneuerungsmaßnahmen wurden mit finanzieller Unterstützung der LGLN durchgeführt. Der Bebauungsplan, der sicher in Form und Inhalt nicht zu den einfachsten zählen dürfte, wurde vom Rat der Gemeinde Edemissen beschlossen. Zahlreiche Gespräche und enge Abstimmungen mit den betroffen Grundstückseigentümern waren im Verfahren erforderlich.

Die Straßenumbauarbeiten in Höhe des Einkaufzentrums sind abgeschlossen. Eine klare Verkehrsregelung soll zukünftig das Nebeneinander des motorisierten und des Fußgängerverkehres sicherer gestalten. Erste Arbeiten zum Bau eines neuen Lidl-Marktes haben begonnen und Raiffeisen hat großes Interesse am alten Lidl-Standort.

Der Umzug der Polizei vom Sandkamp in den Oelheimer Weg ist erfolgt. Mit dem Neubau wird das Dienstleistungszentrum am Oelheimer Weg mit dem Rathaus, der Feuerwehr, dem Bauhof, den Banken und Rechtsanwälten um einen weiteren wichtigen Baustein ergänzt. Die moderne Polizei an zentraler Stelle bietet auch für die nächsten Generationen ein Stück mehr Sicherheit vor der Haustür.

Gerade rechtzeitig zum 30jährigen Jubiläum der Behindertenteestube konnte der behindertengerechte Umbau der Sanitärbereiche und der Küche aufgrund der großzügigen Spende der Kreissparkasse Peine fertiggestellt werden. Dringend notwendig war auch die Sanierung der westlichen Fassade der Jugendbegegnungsstätte Eltzer Drift, die ebenfalls zum Jubiläum saniert wurde. Mit einem großen Fest wurde am 3. September das Jubiläum der Behindertenteestube mit Jung und Alt gefeiert. Ausgegangen war das Erfolgskonzept von Teestubengründerin Brigitte Ebeling, die ebenfalls an dem Fest teilnahm. Neben den Mitarbeitern der Gemeindejugendpflege haben wieder viele ehrenamtliche Helfer zum Gelingen dieses Festes beigetragen. Bei allen Beteiligten bedanke ich mich ganz herzlich.

Nach der außergewöhnlich langen Planungszeit mit vielen Widrigkeiten sind nun endlich die Bauarbeiten zur Sanierung der Kreisstraße 10 nahezu abgeschlossen. Neben der neuen Fahrbahn erhielt die Ortsdurchfahrt Wehnserhorst und Plockhorst einen sanierten, kombinierten Rad- und Gehweg an der Südseite und die Ergänzung des Gehweges an der Nordseite. 

Dringend notwendig war die Sanierung der Fuhsebrücke zwischen Abbensen und Oelerse, da diese nicht zuletzt auch als Weg für die Grundschüler dient. Verkehrsbeschränkungen waren auf der Ersebrücke in Eickenrode auf Grund des desolaten Zustandes notwendig geworden. Mit Unterstützung der LGLN Braunschweig konnten inzwischen beide Brücken saniert werden. Im Sommer 2011 meldete die Presse, dass die Zuschüsse des Landes im Rahmen der Dorferneuerung  ausgeschöpft seien. Für die Dorferneuerungen im Gemeindegebiet kann festgestellt werden, dass sowohl private Antragsteller als auch die Gemeinde großzügig mit Fördergeldern unterstützt wurden. In der Verbundplanung Eickenrode/Rietze/Wehnsen wurde in diesem Jahr erstmals bei dem Bauvolumen die Millionenmarke überschritten. Das bedeutet, dass über 40 Privathaushalte insgesamt 370.000,- Euro als Zuschüsse erhielten. Eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte, schon vor Ende des Förderzeitraumes. Weitere Maßnahmen können und sollten beantragt werden, die Dorferneuerung endet 2014. Gleiches gilt für die Dorferneuerung im Altdorf Edemissen, die voraussichtlich bis 2015 laufen wird. Auch hier sollte die einmalige Chance genutzt werden, den bereits bestehenden oder drohenden Leerständen im Altdorf positiv entgegenzuwirken.

Danken möchte ich an dieser Stelle all denjenigen, die sich auch im vergangenen Jahr für das Gemeinwohl eingesetzt haben. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien sowie unseren Freunden aus Chaulnes und Zahna
— auch im Namen des Rates und der Verwaltung der Gemeinde Edemissen — ein glückliches und gesundes Jahr 2012. 

Ihr

Frank Bertram

Bürgermeister

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